Ich habe immer mal wieder behauptet, es läge an schlechtem Karma, wenn zu viele Ampeln rot und Bahnschranken - ich weiß in Streikzeiten passiert das seltener - geschlossen sind. Behauptet hab ich das vor allem, weil ich irgendwie meistens halt zufällig Glück habe.
Auf dem Weg von meinem jetzigen Wohnort bis zu meinem Elternhaus liegen beispielsweise insgesamt fünf Bahnschranken, wenn ich den eigentlich kürzesten Weg wähle. Natürlich habe ich im Laufe der Zeit bereits viele Minuten wartend verbracht, statistisch gesehen war die Quote aber vollkommen annehmbar. Sofern ich richtig gerechnet habe. Anderes Thema...
Seit ein paar Monaten gibt es da allerdings eine Schranke, die mich scheinbar "foppen" will. Wann immer ich den Übergang passieren will: Schranke unten, Ampel rot. Ich davor, gucke dumm. Hat sich also mein Karma verschlechtert? Strahle ich plötzlich eine negative Energie aus, die dafür sorgt, dass man nicht mal frei durchfahren kann, wenn die Bahn streikt?
Versucht habe ich seither nahezu alles, um das Verhalten der Schranke zu ändern: Ich bin fröhlich lachend auf den Bahnübergang zugefahren, habe teilweise lustig (nicht schön) gesungen, hab versucht beste Laune an den Tag zu legen... Passiert ist nichts im positiven Sinne...
Also: Taktik ändern! Ich habe geflucht, geschimpft, habe die Schranke quasi in die Schranken gewiesen... Passiert ist nichts! Letztendlich musste ich doch wieder warten.
Und natürlich ist mir beim Warten (Motto "nutze die Zeit") etwas klar geworden: Es ist gut, dass Schranken geschlossen und Ampeln rot sind. Man stelle sich einmal vor, man könne jederzeit einfach weiter geradeaus fahren. Vollkommen ungehindert... Letztlich können diese manchmal doch unliebsamen Vorrichtungen also eigentlich auch als "Lebensretter" betrachtet werden. Aber auch nur, wenn man wirklich guter Dinge ist...
"Meine" Schranke nenne ich inzwischen übrigens Karola. Wir verstehen uns wieder besser...
Redakteurin Ramona Nixdorf schreibt aus ihrem Alltag. Was immer sie erlebt, denkt oder auch nicht...
Donnerstag, 21. Mai 2015
Montag, 18. Mai 2015
Hä...?
Es trug sich zu, dass ich dieser Tage eine halbe Nacht (lustige Kombination irgendwie) auf einer Geburtstagsfeier zugebracht habe. Hingekommen bin ich schon mit einer Aufgabe, die die Gastgeberin mir vorab gestellt hat: Wenn es mir nichts ausmache, solle ich einer ihrer Freundinnen ein kurzes Statement zum Thema "heutige Kommunikation" abgeben. Schließlich sei ich doch kommunikativ. Und sie braucht das. Diese Schweizerin. Für den Deutsch-Kurs, den sie ihren Schülern in ihrer Heimat gibt...
Klar. Also...
Also habe ich darüber nachgedacht. Und habe mich ein wenig erschrocken. Über das, was einem so auffällt, wenn man mal nachdenkt. Vor allem über Kommunikation.
Bevor ich jetzt meine sämtlichen Gedankengänge aufführe (es bräuchte mehr, als sieben dicke Bände), hier mein Fazit: Whatsapp, E-Mails und auch SMS (so denn man diese Möglichkeit noch nutzt) finde ich zwar oft recht praktisch, relativ häufig aber auch ziemlich dämlich. Begründen kann ich das übrigens natürlich auch: Man kann in einer - meist so verdammt - kurzen Nachricht einfach keine Intonation lesen. Weil man Töne einfach nur reichlich schlecht lesen kann. Außer natürlich, man schreibt hochgradig dichterlich, lautmalerich... Ein Fakt, der viel zu häufig zu Irritationen führt. Meist bedauerlicherweise. Manchmal auf lustige Art und Weise. Man kann eben einfach nicht immer oder nur sehr schwer hören, wie etwas wirklich gemeint ist, wenn man es nur gelesen hat. Dieses "Zwischen den Zeilen lesen können", ist eine recht hohe Kunst scheinbar. Der Ausspruch "Der Ton macht die Musik" ist also sicher nicht nur eine Phrase, die man so dahersagt.
Eine Besserung würde also erfolgen, wenn man wieder etwas häufiger zum Telefonhörer greifen würde. Allerdings gebe ich zu, dass ich selbst nicht unglaublich gern telefoniere (ja, ich bin trotzdem ein Mädchen...). Außerdem ist das alleinige Hören von etwas Gesagtem, auch nicht unbedingt alles. Letztlich hört doch auch das Auge mit, oder? Wie guckt derjenige, der mir etwas sagt? Versucht er nur ruhig zu bleiben, obwohl die Augen reichlich wütend funkeln? Sagt mir grad jemand etwas, das man fast schon als beleidigend auffassen könnte, wenn da nicht dieses Zwinkern und dieser leicht angehobene Mundwinkel wäre?
Wie dem auch sei: Ich plädiere hiermit für mehr persönliche Kommunikation von Angesicht zu Angesicht. Auch wenn es halt manchmal komplizierter ist oder es länger dauert, bis man tatsächlich miteinander kommunizieren kann... Ich begebe mich gleich daran, eine Rundmail zum Thema zu schreiben...! (Anmerkung: das war grad Ironie)
Übrigens: Mein Statement zum Thema habe ich in ein Smartphone gesprochen und nicht getippt. Ein bisschen betrunken war ich erst zwei Stunden später. Um den Schock zu verkraften ;-)
Klar. Also...
Also habe ich darüber nachgedacht. Und habe mich ein wenig erschrocken. Über das, was einem so auffällt, wenn man mal nachdenkt. Vor allem über Kommunikation.
Bevor ich jetzt meine sämtlichen Gedankengänge aufführe (es bräuchte mehr, als sieben dicke Bände), hier mein Fazit: Whatsapp, E-Mails und auch SMS (so denn man diese Möglichkeit noch nutzt) finde ich zwar oft recht praktisch, relativ häufig aber auch ziemlich dämlich. Begründen kann ich das übrigens natürlich auch: Man kann in einer - meist so verdammt - kurzen Nachricht einfach keine Intonation lesen. Weil man Töne einfach nur reichlich schlecht lesen kann. Außer natürlich, man schreibt hochgradig dichterlich, lautmalerich... Ein Fakt, der viel zu häufig zu Irritationen führt. Meist bedauerlicherweise. Manchmal auf lustige Art und Weise. Man kann eben einfach nicht immer oder nur sehr schwer hören, wie etwas wirklich gemeint ist, wenn man es nur gelesen hat. Dieses "Zwischen den Zeilen lesen können", ist eine recht hohe Kunst scheinbar. Der Ausspruch "Der Ton macht die Musik" ist also sicher nicht nur eine Phrase, die man so dahersagt.
Eine Besserung würde also erfolgen, wenn man wieder etwas häufiger zum Telefonhörer greifen würde. Allerdings gebe ich zu, dass ich selbst nicht unglaublich gern telefoniere (ja, ich bin trotzdem ein Mädchen...). Außerdem ist das alleinige Hören von etwas Gesagtem, auch nicht unbedingt alles. Letztlich hört doch auch das Auge mit, oder? Wie guckt derjenige, der mir etwas sagt? Versucht er nur ruhig zu bleiben, obwohl die Augen reichlich wütend funkeln? Sagt mir grad jemand etwas, das man fast schon als beleidigend auffassen könnte, wenn da nicht dieses Zwinkern und dieser leicht angehobene Mundwinkel wäre?
Wie dem auch sei: Ich plädiere hiermit für mehr persönliche Kommunikation von Angesicht zu Angesicht. Auch wenn es halt manchmal komplizierter ist oder es länger dauert, bis man tatsächlich miteinander kommunizieren kann... Ich begebe mich gleich daran, eine Rundmail zum Thema zu schreiben...! (Anmerkung: das war grad Ironie)
Übrigens: Mein Statement zum Thema habe ich in ein Smartphone gesprochen und nicht getippt. Ein bisschen betrunken war ich erst zwei Stunden später. Um den Schock zu verkraften ;-)
Donnerstag, 14. Mai 2015
Ich bin gerührt...
... und nicht geschüttelt. Eigentlich müsste ich sagen "Ich habe gerührt". Vor allem an Tagen, an denen man vorher von irgendwem oder durch irgendwas geschüttelt wurde, keine schlechte Idee. Also das anschließende Rühren. Das führt nämlich allenfalls dazu, dass man selbst fast gerührt ist. Von dem, was durch das Rühren so entsteht. Wenn es gelungen ist, zumindest. Das vorherige Schütteln wird dadurch relativiert.
Klingt verwirrend? Jo! Aber letztlich ist es ganz einfach: Ich koche reichlich gern, finde langsam sogar Spaß am Backen. Und zwar nicht nur, weil ich ein großer "Gerne-Esser" bin. Allen Anmerkungen, wie "Das wäre mir ja nach der Arbeit aber zu stressig oder zu spät" zum Trotz, liebe ich es, in den Töpfen zu rühren, zu beobachten, wie ein Auflauf gratiniert, zu riechen, wie ein angehendes Gericht duftet. Selbst Kartoffeln schälen und Möhren schnibbeln, halte ich für eine Form der Meditation, die durch nichts übertrumpft werden kann. Vor allem eben, wenn das Ergebnis stimmt.
Es kommt sogar vor, dass es am Ende gar gilt: "Gerührt und nicht geschüttelt, aber auf Eis"... beziehungsweise "mit Eis". Zum Nachtisch...
Klingt verwirrend? Jo! Aber letztlich ist es ganz einfach: Ich koche reichlich gern, finde langsam sogar Spaß am Backen. Und zwar nicht nur, weil ich ein großer "Gerne-Esser" bin. Allen Anmerkungen, wie "Das wäre mir ja nach der Arbeit aber zu stressig oder zu spät" zum Trotz, liebe ich es, in den Töpfen zu rühren, zu beobachten, wie ein Auflauf gratiniert, zu riechen, wie ein angehendes Gericht duftet. Selbst Kartoffeln schälen und Möhren schnibbeln, halte ich für eine Form der Meditation, die durch nichts übertrumpft werden kann. Vor allem eben, wenn das Ergebnis stimmt.
Es kommt sogar vor, dass es am Ende gar gilt: "Gerührt und nicht geschüttelt, aber auf Eis"... beziehungsweise "mit Eis". Zum Nachtisch...
Sonntag, 10. Mai 2015
Ich kauf mir einen Wackel-Dackel...
.... denke ich grad zumindest. Ich kanns aber auch erklären: Eigentlich ist es so, dass ich recht gern recht zügig fahre. Schnell von A nach B quasi. Natürlich nie oberhalb der vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit ("hüstel"), aber Zeit zu verschenken, hat man ja auch selten. Gerade was letzteres angeht, denke ich grad allerdings an ein sogenanntes "Umdenken".
"Slow down" im Auto. Etwas, das möglicherweise einige Vorzüge mit sich bringt. Fährt man langsamer, hat man beispielsweise doch die Möglichkeit das "Drum herum" besser wahrzunehmen. Aktuell etwa dieses explodierende Frühlings-Frühsommer-Ding. Heute habe ich beispielsweise dollen Klatschmohn am Straßenrand bewundert, als ich mich mit kostbarer Fracht im Wagen langsamer fortbewegt habe, als üblich. Nicht so langsam, dass der Mensch im Wagen hinter mir wütend ins Lenkrad beißen musste, aber immerhin. Immerhin eben so, dass mir diese roten Blümchen aufgefallen sind. Erfreulicherweise.
Angst machen möchte ich mit meinem Vorhaben aber selbstverständlich niemandem. Ich möchte keiner dieser Dauer-Sonntagsfahrer werden, die jeden Menschen mit Terminen - so auch mich - zur wahren Weißglut treiben. Einen Hut lege ich mir also sicher nicht auf die Ablage über dem Kofferraum. Einen Wackel-Dackel werde ich mir aber wahrscheinlich zulegen. So einen, der herrlich gemütlich mit dem Kopf wippt, wenn ich nicht nur von hier nach da hetze, sondern auch das "Zwischendrin" aufnehme.
Der Dackel könnte mich bestens an mein Vorhaben oder meinen Vorsatz (wenn man denn dieses Wort benutzen will) erinnern: Droht dem kleinen Kerl ein Schleudertrauma aufgrund zu heftigen Wackelns wegen zu hoher Geschwindigkeit, geht's mit dem Fuß auf die Bremse... Entschleunigung....
"Slow down" im Auto. Etwas, das möglicherweise einige Vorzüge mit sich bringt. Fährt man langsamer, hat man beispielsweise doch die Möglichkeit das "Drum herum" besser wahrzunehmen. Aktuell etwa dieses explodierende Frühlings-Frühsommer-Ding. Heute habe ich beispielsweise dollen Klatschmohn am Straßenrand bewundert, als ich mich mit kostbarer Fracht im Wagen langsamer fortbewegt habe, als üblich. Nicht so langsam, dass der Mensch im Wagen hinter mir wütend ins Lenkrad beißen musste, aber immerhin. Immerhin eben so, dass mir diese roten Blümchen aufgefallen sind. Erfreulicherweise.
Angst machen möchte ich mit meinem Vorhaben aber selbstverständlich niemandem. Ich möchte keiner dieser Dauer-Sonntagsfahrer werden, die jeden Menschen mit Terminen - so auch mich - zur wahren Weißglut treiben. Einen Hut lege ich mir also sicher nicht auf die Ablage über dem Kofferraum. Einen Wackel-Dackel werde ich mir aber wahrscheinlich zulegen. So einen, der herrlich gemütlich mit dem Kopf wippt, wenn ich nicht nur von hier nach da hetze, sondern auch das "Zwischendrin" aufnehme.
Der Dackel könnte mich bestens an mein Vorhaben oder meinen Vorsatz (wenn man denn dieses Wort benutzen will) erinnern: Droht dem kleinen Kerl ein Schleudertrauma aufgrund zu heftigen Wackelns wegen zu hoher Geschwindigkeit, geht's mit dem Fuß auf die Bremse... Entschleunigung....
Montag, 21. Juli 2014
Äpfelchen und Birnchen und so....
Es gibt da so eine Sache, die mich immer wieder zum Grübeln animiert. Weil ich es einfach nicht verstehe. Im Grunde ein schlichtes Problem und doch kann das Ganze ganz schön schlaflos machen. Es geht um eine simple These: Die Behauptung, man könne Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Eine Behauptung, die mich sogar rasend machen kann. Weil ich - wenn man einen entsprechenden Satz auch häufiger hört - das einfach nicht so stehen lassen kann!
Natürlich ist mir bewusst, dass es wahrlich hinkende Vergleiche gibt. Ich weiß auch, dass mir so mancher dieser "Hinkefüße" ebenfalls regelmäßig aus dem Mund rutschen. Aber was das alles mit diesen armen Obstsorten zu tun haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Immerhin gehören doch beide zu den "Kernobstgewächsen". Eine für mich zwar nicht unbedingt hübsche Bezeichnung für solch süße Früchte, dennoch sagt es aus, das sowohl Äpfel, als auch Birnen ein und der selben Art oder Gattung oder so angehören. Die Sache mit dem Vergleichen kann also gar nicht so falsch sein. Zumal beide sich recht ähnlich anfühlen, wenn man reinbeißt. Auch wenn die Birne vielleicht manchmal saftiger ist, als der liebe Apfel.
Ich persönlich würde sogar soweit gehen, Äpfel auch mit Bananen zu vergleichen. Der Apfel ist rund, die Banane krumm. Das eine Obst weich, das andere eher knackig. Man vergleicht doch auch Dinge miteinander, um deren Unterschiede herauszustellen. Also ich zumindest. Und zwar gerne!
Erdbeeren und Himbeeren gehen beispielsweise auch ganz gut: Von der Form her sind sich diese ja irgendwo schon ähnlich. Von der Süße her auch. Nur werden mir die Erdbeeren im Garten immer von Käfern weggefressen, die Himbeeren dagegen nicht.
Übrigens kann ich aber auch sowas, wie "Äpfel mit Äpfeln vergleichen"! Allerdings in Form vom Aprikosen. Weil mir heute etwas recht spannendes aufgefallen ist: Die Aprikosen, die ich jüngst noch in Südfrankreich auf einem Markt gekauft habe, waren um etwa 2/3 größer als die, die ich erst heut Mittag in Nostalgie-Stimmung im heimischen Supermarkt erstanden habe...
Um über die hiesige (nicht)-Größe der Früchtchen hinwegzukommen, werde ich mir wohl noch Äpfel, Birnen, Himbeeren, Bananen und Co besorgen müssen. Für einen Obstsalat. Danach ist mir grad nämlich irgendwie....
Natürlich ist mir bewusst, dass es wahrlich hinkende Vergleiche gibt. Ich weiß auch, dass mir so mancher dieser "Hinkefüße" ebenfalls regelmäßig aus dem Mund rutschen. Aber was das alles mit diesen armen Obstsorten zu tun haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Immerhin gehören doch beide zu den "Kernobstgewächsen". Eine für mich zwar nicht unbedingt hübsche Bezeichnung für solch süße Früchte, dennoch sagt es aus, das sowohl Äpfel, als auch Birnen ein und der selben Art oder Gattung oder so angehören. Die Sache mit dem Vergleichen kann also gar nicht so falsch sein. Zumal beide sich recht ähnlich anfühlen, wenn man reinbeißt. Auch wenn die Birne vielleicht manchmal saftiger ist, als der liebe Apfel.
Ich persönlich würde sogar soweit gehen, Äpfel auch mit Bananen zu vergleichen. Der Apfel ist rund, die Banane krumm. Das eine Obst weich, das andere eher knackig. Man vergleicht doch auch Dinge miteinander, um deren Unterschiede herauszustellen. Also ich zumindest. Und zwar gerne!
Erdbeeren und Himbeeren gehen beispielsweise auch ganz gut: Von der Form her sind sich diese ja irgendwo schon ähnlich. Von der Süße her auch. Nur werden mir die Erdbeeren im Garten immer von Käfern weggefressen, die Himbeeren dagegen nicht.
Übrigens kann ich aber auch sowas, wie "Äpfel mit Äpfeln vergleichen"! Allerdings in Form vom Aprikosen. Weil mir heute etwas recht spannendes aufgefallen ist: Die Aprikosen, die ich jüngst noch in Südfrankreich auf einem Markt gekauft habe, waren um etwa 2/3 größer als die, die ich erst heut Mittag in Nostalgie-Stimmung im heimischen Supermarkt erstanden habe...
Um über die hiesige (nicht)-Größe der Früchtchen hinwegzukommen, werde ich mir wohl noch Äpfel, Birnen, Himbeeren, Bananen und Co besorgen müssen. Für einen Obstsalat. Danach ist mir grad nämlich irgendwie....
Samstag, 28. Juni 2014
Wer? Wie? Was?.....
Es dauert noch etwa 7,5 Monate bis zu einem - für mich zumindest - denkwürdigen Tag. Grob gerechnet. Rund 225 Tage bleiben also (ebenso grob gerechnet), um mich auf diesen Tag vorzubereiten. Den Tag, an dem ich 30 Jahre alt werden. Zugegebenermaßen gibt es unzählige größere Katastrophen und unermesslich Vieles, das spannender ist. Mich selbst stimmt die Aussicht auf dieses merkwürdige runde Zahlengebilde allerdings doch etwas nachdenklich. Immerhin habe ich dann rund 1/3 meines Lebens (wieder grob gerechnet. Zu mehr bin ich nicht gern fähig) hinter mir. Eine gute Gelegenheit also, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Denke ich zumindest. Klar weiß ich, dass viele, viele vor mir bereits dieses mir Kopf zerbrechende Alter erreicht haben. Und zwar verrückterweise ohne bleibende Schäden davonzutragen!
Trotzdem, gibt mir die Aussicht darauf Anlass genug, um wieder einmal "Sesamstraßen gerecht" vorzugehen. Wer bin ich? Wie bin ich? Was hab ich vor? Wieso bin ich da, wo ich grad bin? Weshalb ist genau das passiert, was passiert ist? Und warum eigentlich?....
Klar, kann man diese fast schier unendliche Fülle an potentiellen Fragen kaum wirklich beantworten, aber so manchen Punkt finde ich dann doch spannend. Vor allem, weil ich grundsätzlich ein Mensch bin, der immer irgendein selbst auferlegtes Ziel verfolgt. In meinem Kopf existiert stets eine imaginäre To-Do-Liste, die abgearbeitet werden will. Und weil ich relativ ehrgeizig bin, ist diese Liste immer verknüpft mit einer Art "Zeitleiste", die mir genau sagt, wann ich wo ein Häckchen machen sollte.
Also frage ich mich derzeit, welche meiner Pläne sind bereits realisiert? Welche vielleicht sogar früher, als vorgesehen? Und welche muss ich zwangsläufig nach hinten verschieben oder sogar aufgeben?
Das Gute an der derzeitigen Analysearbeit: Sie lenkt von dieser drohenden "30" ein bisschen ab. Außerdem würde ich aktuell doch behaupten, dass man mit immerhin fast 30-jähriger Lebenserfahrung doch etwas gelassener geworden ist. Ich würde mich beispielsweise aktuell nicht schreiend auf den Boden werfen, nur weil sich der ein oder andere Wunsch oder Plan nicht pünktlich erfüllt. Nur dieses Sesamstraßen-Ding hab ich halt aus frühester Kindheit bis heute erhalten.
Wer? Wie? Was?..... Wieso? Weshalb? Warum?.... :-)
Trotzdem, gibt mir die Aussicht darauf Anlass genug, um wieder einmal "Sesamstraßen gerecht" vorzugehen. Wer bin ich? Wie bin ich? Was hab ich vor? Wieso bin ich da, wo ich grad bin? Weshalb ist genau das passiert, was passiert ist? Und warum eigentlich?....
Klar, kann man diese fast schier unendliche Fülle an potentiellen Fragen kaum wirklich beantworten, aber so manchen Punkt finde ich dann doch spannend. Vor allem, weil ich grundsätzlich ein Mensch bin, der immer irgendein selbst auferlegtes Ziel verfolgt. In meinem Kopf existiert stets eine imaginäre To-Do-Liste, die abgearbeitet werden will. Und weil ich relativ ehrgeizig bin, ist diese Liste immer verknüpft mit einer Art "Zeitleiste", die mir genau sagt, wann ich wo ein Häckchen machen sollte.
Also frage ich mich derzeit, welche meiner Pläne sind bereits realisiert? Welche vielleicht sogar früher, als vorgesehen? Und welche muss ich zwangsläufig nach hinten verschieben oder sogar aufgeben?
Das Gute an der derzeitigen Analysearbeit: Sie lenkt von dieser drohenden "30" ein bisschen ab. Außerdem würde ich aktuell doch behaupten, dass man mit immerhin fast 30-jähriger Lebenserfahrung doch etwas gelassener geworden ist. Ich würde mich beispielsweise aktuell nicht schreiend auf den Boden werfen, nur weil sich der ein oder andere Wunsch oder Plan nicht pünktlich erfüllt. Nur dieses Sesamstraßen-Ding hab ich halt aus frühester Kindheit bis heute erhalten.
Wer? Wie? Was?..... Wieso? Weshalb? Warum?.... :-)
Freitag, 18. Oktober 2013
Hungrig...
Wer mich kennt, weiß, dass ich ziemlich gern esse. Und gern auch ziemlich viel. Nicht, als wäre ich ausgehungert, denn genießen kann ich schon. Wenn es mir aber schmeckt, will ich dieses Gefühl des Schmeckens unbedingt behalten. So lange es irgendwie geht eben. Zumindest für eine gewisse Zeit oder Jahreszeit. Jetzt, wo der Herbst dann doch da ist, kommen mir beispielsweise unglaublich viele passende deftige Gerichte in den Sinn. Eintöpfe, Kohlgemüse, fette Saucen....
Ich könnte mich jeden Tag darin suhlen. Im Sommer dagegen halte ich davon gar nichts. Schmeckt einfach nicht. Oder die Zutaten sind noch nicht so weit. Was sich aber kurz vor jedem Wechsel der Jahreszeiten bei mir zeigt, ist die Sehnsucht nach den jeweiligen Leibspeisen. Kaum sinkt das Termometer beispielsweise unter zehn Grad, kann ich die Erbsensuppe kaum erwarten...
Interessant ist außerdem, wie man Personen mit Nahrungsmitteln in Verbindung bringen kann. Ein Umstand, der sogar Jahreszeiten- oder Uhrzeit-Regelungen außer Kraft setzt. Trifft man beispielsweise jemanden, mit dem man jahrelang morgens Spiegelei-Brötchen genossen hat, könnte man glatt auch um 17 Uhr nochmal frühstücken...
Ich könnte mich jeden Tag darin suhlen. Im Sommer dagegen halte ich davon gar nichts. Schmeckt einfach nicht. Oder die Zutaten sind noch nicht so weit. Was sich aber kurz vor jedem Wechsel der Jahreszeiten bei mir zeigt, ist die Sehnsucht nach den jeweiligen Leibspeisen. Kaum sinkt das Termometer beispielsweise unter zehn Grad, kann ich die Erbsensuppe kaum erwarten...
Interessant ist außerdem, wie man Personen mit Nahrungsmitteln in Verbindung bringen kann. Ein Umstand, der sogar Jahreszeiten- oder Uhrzeit-Regelungen außer Kraft setzt. Trifft man beispielsweise jemanden, mit dem man jahrelang morgens Spiegelei-Brötchen genossen hat, könnte man glatt auch um 17 Uhr nochmal frühstücken...
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